Nahaufnahme eines Ausschnitts mit Dehnungsstreifen mit einer weißen Bluse und einer Halskette.

Mein Körper ist mein Körper

nicht mehr und nicht weniger

Mino Riot x Roxanami x Videofee

Die Fotostrecke und die Visuals zeigen auf ausdrucksstarke und einfühlsame Art und Weise die Vielfalt, die Einzigartigkeit und letztendlich auch die ungefilterte Schönheit von jeder einzelnen Person - die sich im Zusammenspiel mit den dazugehörigen Interviews und den starken Statements zur Gänze entfaltet. “Einfach sein können” ist keine Selbstverständlichkeit, solange sich der eigene Körper außerhalb gesellschaftlicher Norm bewegt. Für das Shooting wurden Personen ausgewählt, die sich von Minos Aufruf angesprochen gefühlt haben und so finden sich auf den beeindruckenden Abzügen keine professionellen Models wieder, sondern in erster Linie Menschen mit einer Geschichte, die erzählt werden will. Die unterschiedlichen Körperformen schaffen eine eigene Ästhetik, die intimen Berührungen visualisieren sowohl Verletzlichkeit als auch Geborgenheit und Zusammenhalt.

“Was viele an meinem Körper übersehen: Was in mir drin ist. Wer ich bin.”

“Ich bin eine sehr introvertierte, kleine Person mit viel Wut. Aber auch eine ganz zarte Person. Ich habe mir ganz lange das Gefühl gegeben, dass ich das nur sein könnte in einem anderen Körper. Und deshalb hab’ ich oft das Gefühl, dass Menschen diese zarte Seite übersehen - und dass ich entweder sehr unsichtbar bin oder sehr präsent sein müsste.” (Mino)


 

Zwischen reduziert werden und Projektionsfläche schwebt die Bedeutung von Körper und Identität - und der Wunsch, für das gesehen zu werden, was man ist. Nuancen der Persönlichkeit gehen oft hinter plakativen Assoziationen und verletzenden Vorurteilen unter - die nicht zuletzt eine gesunde, wertschätzende Beziehung zu sich selbst und dem eigenen Körper erschweren. Inwiefern Körperformen (vermeintliche) Identität schaffen, wieso das Wesentliche meist übersehen wird und welche Wünsche offen bleiben - diesen Fragen gehen fünf Menschen nach und haben alle ihre eigenen Antworten darauf.

"Mein Körper ist mein Körper. Nicht mehr und nicht weniger", lautet die Überschrift des Kunstprojekts von roxanami.art , Videofee und Mino, das sich mit Körper, Identität und dem Bruch von vermeintlichen Idealen auseinandersetzt. Das Projekt schafft einen Raum, in dem sich vor allem curvy, fat, thick (eigenbezeichnung)  Personen wohlfühlen können, die sich aufgrund ihres Auftretens oder dem äußeren Erscheinungsbild oft nicht gesehen oder missverstanden fühlen.

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